Der Erfolg eines Display-Stands wird oft vor dem Material durch seine Position entschieden. Thekendisplays lösen in der warmen Zone vor der Kasse sofortige Entscheidungen aus; Bodendisplays stehen eigenständig im Geschäft und tragen eine breitere Produktgruppe. Welches richtig ist, hängt von Größe und Preis Ihres Produkts ab und davon, wo der Kunde es kauft.
Thekendisplay: die Entscheidung des Augenblicks
Die Kasse gehört zu den wertvollsten Quadratzentimetern des Einzelhandels. Während der Kunde aufs Bezahlen wartet, sind seine Augen unbeschäftigt; das Thekendisplay füllt genau diese Lücke. Kleine, günstige, sofort gekaufte Produkte — Süßigkeiten, Batterien, Kosmetikzubehör, Ergänzungsprodukte — glänzen hier. Die goldene Regel der Gestaltung: nah an Augenhöhe, kompakt und mit einer einzigen klaren Botschaft.
Bodendisplay: die Insel im Geschäft
Ein Bodendisplay schafft einen eigenen Halt im Fluss des Geschäfts. Es bietet einen größeren, höheren Aufbau mit mehreren Regalen. Wenn Sie eine Kampagne, eine neue Serie oder die Welt einer einzelnen Marke in einem unabhängigen Raum erzählen wollen, ist das Bodendisplay die richtige Wahl. Es trägt ein Risiko: falsch positioniert blockiert es den Fluss, richtig positioniert wird es zum Puls des Geschäfts.
Welches Produkt wohin?
Einige Kriterien, die die Entscheidung erleichtern:
- Kleines, günstiges Impulsprodukt: Theke. Die Entscheidung fällt in Sekunden.
- Großes, vielfältiges oder Kampagnenprodukt: Bodendisplay. Der Kunde tritt heran und prüft.
- Enges Geschäft, begrenzter Raum: Theke oder ein Drehbodendisplay.
- Markenerlebnis im Vordergrund: Bodendisplay; es gibt der Marke Raum zum Atmen.
In den meisten Einzelhandelsaufbauten arbeiten beide zusammen: Das Bodendisplay zieht in der Mitte des Geschäfts Aufmerksamkeit, während das Ergänzungsprodukt derselben Marke mit einem Thekendisplay an der Kasse den letzten Akzent setzt. So lernt der Kunde die Marke im Geschäft kennen und erinnert sich am Ausgang noch einmal an sie.
Maß und Ergonomie
Bei Thekendisplays muss die Standbreite so bemessen sein, dass sie die Theke nicht belegt; meist sind 20-40 cm Tiefe ideal. Bei Bodendisplays sind Schwerpunkt und Standfestigkeit entscheidend, um ein Umkippen zu verhindern. Die Höhe wird so geplant, dass das Produkt auf und über Augenhöhe steht; der Bestseller kommt immer auf das Regal, auf das das Auge zuerst fällt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Produkte sollte ein Thekendisplay tragen?
Wenige, aber klar. Ein überladenes Thekendisplay verliert seine Botschaft; eine einzige Produktgruppe und ein einziger Aufruf wirken am besten.
Wohin im Geschäft gehört ein Bodendisplay?
Ein Punkt, der den Fluss nicht blockiert, aber ins Sichtfeld tritt; die erste Wendung nach dem Eingang oder belebte Gangkreuzungen sind am effizientesten.
Welches für ein kleines Familiengeschäft?
Auf begrenztem Raum sind Theken- und Drehdisplays effizienter; ein Bodendisplay ist nur sinnvoll, wenn es eine Lücke gibt, die den Fluss nicht stört.
Positionieren wir Ihren Stand am richtigen Ort
Position ist der halbe Erfolg eines Display-Stands. Wir können den richtigen Aufbau gemeinsam nach Ihrem Produkt und dem Fluss Ihres Geschäfts bestimmen — entdecken Sie unsere Lösungen für Produktdisplay und Merchandising, sehen Sie unseren Artikel zu den Arten von Display-Ständen für einen Überblick und unseren Artikel zu den Display-Stand-Maßen für die Dimensionierung.